MRT- Geräte

MRT-Gerät in Wangen

Unser MRT-Gerät an der Oberschwabenklinik in Wangen

 

MRT im ZfP Weissenau

Unser MRT-Gerät im
ZfP >Die Weissenau< in Ravensburg

Als PDF ladenKernspintomographie

 

Neuer Kernspintomograph in Ravensburg

Neues MRTUnsere Räume am Standort im ZfP Weissenau werden zur Zeit umgebaut. Ende März 2014 ist dort unser neuer Kernspintomograph in Betrieb gegangen. Der Patiententunnel ist kürzer und mit größerem Durchmesser, so dass die Untersuchung angenehmer wird. Neue Techniken erlauben schnellere Untersuchungen mit besserer Bildqualität. Am Kopf sind geräuschlose Untersuchungen möglich, dass laute Klopfen der bisherigen MRTs entfällt. Durch neue Mehrkanalspulen sind hochaufgelöste Bilder und eine schnellere Untersuchung möglich. Bei fast allen Untersuchungen kann der Patient mit den Füssen voraus in den kürzeren und breiteren Tunnel gefahren werden, was die Untersuchung wesentlich angenehmer macht.

 

 

Kernspintomographie = Magnetresonanztomographie = MRT

Die Kernspintomographie ist ein noch relativ neues Verfahren in der Medizin, um Schnittbilder des menschlichen Körpers zu erzeugen. Es wird seit etwa 1985 eingesetzt.
Die Kernspintomographie verwendet keine Röntgenstrahlen und ist unschädlich. Die Untersuchung erfolgt in einem starken Magnetfeld. Mittels Radiowellen können darin schwache Signale im Körper erzeugt werden, die durch Spulen = Antennen aufgefangen werden und im Computer zu Querschnittsbildern des menschlichen Körpers verarbeitet werden. Dabei kann man, anders als im normalen Röntgen, vor allem die Weichgewebe des Körpers hervorragend darstellen.
Durch unterschiedliche Arten der Bilderzeugung können die verschiedenen Gewebe und Organe des Körpers, wie Muskel- und Fettgewebe, Hirn, Leber, innere Organe, Knorpel, Bänder und Sehnen usw. dargestellt und voneinander unterschieden werden. Dabei können auch schon geringe krankhafte Veränderungen dargestellt werden, die mit keinem anderen bildgebenden Untersuchungsverfahren nachweisbar sind.

Ablauf der Untersuchung:

Eine Untersuchung dauert je nach Untersuchungsziel 15 bis 40 min. Sie werden auf eine bewegliche Liege gelegt und in die Öffnung des Magneten gefahren. Während der Untersuchung liegen Sie in der Röhre des Magneten, die einen Durchmesser zwischen 100 und 60cm hat und etwa 120 cm lang ist. Diese Röhre ist an beiden Enden offen, mit Beleuchtung und Belüftung versehen. Über die eingebaute Wechselsprechanlage können Sie uns jederzeit rufen. Sie bekommen außerdem einen Klingelknopf in die Hand, mit dem Sie uns zusätzlich rufen können.
Während der Untersuchung werden Sie mehr oder weniger laute klopfende und summende Geräusche hören. Diese Geräusche beruhen auf elektromagnetischen Schaltungen und sind ganz normal. Um Sie vor zu lauten Geräuschen zu schützen, bekommen Sie von uns einen Kopfhörer.
Wir haben für Sie eine Musikanlage installiert, über die wir Ihnen während der Untersuchung Musik einspielen. Gerne können Sie auch Ihre eigene Wunsch- Musik- CD mitbringen.

In manchen Fällen braucht man ein Kontrastmittel, um bestimmte krankhafte Veränderungen sichtbar zu machen. In diesem Fall werden wir Sie während der Untersuchung einmal aus dem Magneten herausfahren, und das Kontrastmittel ( in der Regel etwa 20ml) in eine Armvene spritzen. Bleiben Sie in diesem Fall ruhig liegen und bewegen Sie vor allem nicht den Körperteil, der untersucht wird. Die Bilder der anschließenden Kontrastmittelserie könnten sonst gestört sein.

Mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen.

Mit der MRT sind bisher viele Millionen Untersuchungen weltweit durchgeführt worden. Trotz intensiver Forschung sind bisher keine Schädigungen mit den benutzten Geräten festgestellt worden. Nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis sind auch keine Schäden zu erwarten.
Das in manchen Fällen intravenös gespritzte Kontrastmittel ist ausgezeichnet verträglich und hat keine schädlichen Nebenwirkungen. Nur in sehr seltenen Fällen reagiert ein Patient mal allergisch darauf. Diese seltenen Reaktionen zeigen sich in Hautrötungen und Juckreiz, evtl. auch leichte Übelkeit direkt nach der Untersuchung. Die Reaktion ist nicht schwerwiegend und kann, falls notwendig, mit Medikamenten gut behandelt werden. Schwerwiegende Unverträglichkeiten sind außerordentlich selten, können aber bei Nierenerkrankungen vorkommen.


Da die Untersuchung in einem starken Magnetfeld stattfindet, können manche Patienten, vor allem mit Metallimplantaten, nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen oder garnicht untersucht werden.

Wir werden Sie daher vor der Untersuchung befragen nach:

Bitte beantworten Sie unsere Fragen so genau wie möglich, damit wir entscheiden können, ob eine MRT- Untersuchung gefahrlos möglich ist.

Bitte Beachten Sie:

Bevor Sie den Untersuchungsraum betreten, müssen Sie in der Umkleide alle Metallteile ablegen (Schmuck, Haarnadeln, Uhr, Schlüsselbund, Geldbeutel, Feuerzeug, Kugelschreiber). Auch Ihre Scheckkarten, Kreditkarten, Ausweise mit Chip oder Magnetstreifen o.ä. lassen Sie bitte in der Kabine, da der Magnetstreifen auf der Karte gelöscht wird, und die Karte danach nicht mehr funktioniert.
Wenn es schon Voraufnahmen gibt, oder Voruntersuchungen mit anderen bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT, Ultraschall) durchgeführt wurden, sollten Sie diese Aufnahmen unbedingt mitbringen. Das erleichtert uns eine exakte Diagnose.
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden Ihnen gerne Auskunft geben.